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Bewegung

 

 

 

 

 Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben

 

 

In der Fachzeitschrift „ Psychologie Heute“, Ausgabe August 2007 fand ich einen Bericht von Wilhelm Schmid zum Thema „ Bewegung“, den er auf der Lindauer Psychotherapiewoche 2006 gehalten hat, ein kurzer Ausschnitt:

Wir leben in einer von Bewegung besessenen  Zeit. Was aber ist das eigentlich, Bewegung? Und, brauchen wir sie wirklich?

 

Bewegung  ist zunächst körperliche Bewegung und demzufolge ein äusserliches, sichtbares Bewegtsein, mehr oder weniger bewegt vom eigenen Willen (etwa um den Körper fit zu halten) oder vom Willen anderer (die beispielsweise verlangen, dass man sich morgens dorthin bewegt, wo der Arbeitsort ist). Die körperliche Bewegung scheint Auswirkungen auf die geistige Beweglichkeit zu haben – daher die Bedeutung einer ausgiebigen und reichhaltigen Bewegung von klein auf, um auch geistig besser lernen zu können; und die Bedeutung der täglichen Übung beispielsweise des Gehens, um die Lebenskräfte in Bewegung zu halten und dem Leben Rhythmus zu geben, vor allem in schwierigen Zeiten.

 

Bewegung  ist ebenso seelische Bewegung und ein „innerliches“ Bewegtsein, oft nach aussen hin sichtbar: Die innere Bewegung wirkt sich auf die äussere aus, auf die Mimik, die Bewegung des Gesichts und die Pantomimik, die Bewegung des gesamten Körpers. In der Seele „ bewegt zu sein“, macht das Gefühlsleben aus, bewegt etwa von Gefühlen der Sympathie und Antipathie oder aber unbewegt aufgrund einer sturen Beharrung: bewegt womöglich von der Unbeweglichkeit des anderen, unbewegt von seiner Bewegtheit. Gefühle sind mehr oder weniger vorsätzlich in Bewegung, in „Wallung“ zu bringen, etwa durch ein Verlieben, ebenso durch ein Entlieben. Vor allem die Sehnsucht bringt Bewegung ins Leben: das stetige Sehnen nach dem anderen und immer wieder anderen, etwa aus der Ruhe nach Bewegung, aus der Bewegung nach Ruhe. Jede Erfüllung der Sehnsucht wird zum Problem, da sie das Leben wieder zum Stillstand bringt, statt es erneut zum anderen hin in Bewegung zu setzen. Die Folge ständiger Bewegtheit ist die Erschöpfung, daher hat auch die Unbewegtheit ihren Sinn.

 

Bewegung  ist auch geistige Bewegung. Alles Lernen ist eine Form von geistiger Bewegung: sich anregen zu lassen von den Gedanken anderer, aber auch mit eigener Kreativität den „Möglichkeitssinn“ auszubilden und sich schliesslich um ein neues Wissen über das bestehende hinaus zu bemühen.

 

Bewegung  ist schliesslich metaphysische Bewegung und ein transzendentes Bewegtsein. Diese Bewegung ist in der Lage, räumliche Endlichkeit und zeitliche Begrenztheit zu überschreiten, sie zu „transzendieren“ im Wortsinne, hin zu einem unendlichen Raum und zu ewiger Zeit: In Gefühlen und Gedanken können Menschen von einer Transzendenz und möglicherweise „von Gott bewegt“ sein. Von fundamentaler Bedeutung scheint die Bewegung zwischen Gegensätzen, die Polarität in allem zu sein, aus der das Leben seine Spannung bezieht. Es kommt darauf an, sich selbst bei aller Bewegung zu fragen: Wo ist meine Beharrung, mein Ruhepunkt, meine Schwerkraft, meine Bewegung,  und wie kann ich dem legetimen Interesse anderer und sich selbst  gerecht werden?

 

Vera Kast  spricht von der Freude als „gehobene Emotionen“. Das Wort Emotion kommt von „movere“, bewegen. Emotionen setzen uns in Bewegung, sie bewegen uns zum Handeln oder aber auch zur Verweigerung des Tuns, das von uns gefordert ist. Die gehobenen Emotionen der Freude, der Inspiration und der Hoffnung machen uns weit, während uns die Angst einengt. Die Freude hat also eine therapeutische Funktion. Freude kann man nicht befehlen. Sie stellt sich oft dann ein, wenn wir sie gar nicht erwarten, und zwar dann, wenn wir völlig aufgehen können in einer Aktivität. Das ist für Vera Kast die entscheidende Bedingung für die Erfahrung von Freude, dass wir in einem Tun, einer Aufgabe, einem Anblick aufgehen können. Denn Freude hat mit Kreativität zu tun, und Freude hat eine enge Beziehung zur Liebe. Wenn ich einem anderen etwas geben kann, freut das nicht nur ihn, sondern auch mich selbst. Besondere Freude entsteht in Beziehungen, wenn in den Beziehungen und durch die Beziehungen etwas „wächst“. ( ein Beitrag von Anselm Grün aus „Das kleine Buch für zwischendurch, Freude“.)  Herder Verlag, ISBN  978-3-451-07138-6

 

Bewegung  hat  im zunehmenden Alter einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Haben Sie Lust auf mehr ganzheitliche Bewegung? Dann lesen sie weiter. Gemeint sind  die Geistigen-, Körperlichen-, Psychischen- und Sozialen- Eigenschaften eines immer älterwerdenden Menschen. Diese Wertbegriffe sind für uns wichtig:  mehr Selbstbewusstsein, trainieren der  Muskelkraft, ein rundum besseres Lebensgefühl und die gesellschaftliche Eingebundenheit in soziale Netzwerke. Vor allem bei Politikerinnen und Politiker der Gemeinden und staatlichen Stellen wurde die zunehmende Überalterung  der Gesellschaft zu wenig ernst genommen, besser gesagt, verschlafen. Aus diesem Grunde konnten sich private Organisationen dieser neuen und rasch fortschreitenden Lebenssituation annehmen.

 

Um diese Bewegung in die Zukunft vollziehen zu können, sind mehrere Überlegungen wertvoll: Frankl meint, die Einmaligkeit und Einzigartigkeit der Person ist nicht eine Sache wie ein Daumenabdruck. Beim Daumenabdruck gibt es die einmaligen und einzigartigen Muster, die bei keinem Menschen so sind wie bei einem anderen. Aber die Person ist darüber hinaus noch eine dynamische, eine auf etwas ausgerichtete: auf das, was sie werden kann und werden soll. Mensch sein bedeutet, so Frankl, nicht einfach so und nicht anders sein können, sondern so sein und immer auch anders werden „Können“. Der Mensch ist also immer in Bewegung. Es gibt auch das geistige Unbewusste in dem Sinn, dass sich existentielle Entscheidungen in der Tiefe vorbereiten und erst dann ins Bewusstsein auftauchen. Die grossen existentiellen Entscheidungen, die immer möglich sind, wachsen hervor aus diesem inneren geistigen Boden. Das tatsächliche  Ich  ist nämlich nicht unser ganzer Bereich: Das Selbst  ist – so Frankl – der Freiraum, in dem das Ich atmet, also immer in Bewegung ist. Das Selbst  ist der Inbegriff aller Möglichkeiten, die wir ergreifen können. Es geht nicht einfach darum, irgendwelche Möglichkeiten zu verwirklichen, die in uns schlummern, sondern existentielle, wertbezogene Entscheidungen zu treffen, welche Möglichkeiten aus der Fülle ergriffen werden. Nach Frankl heisst z.B. Lieben,  jemanden so sehen, wie er oder sie werden kann. Diese Liebe müssen wir auch uns gegenüber selbst aufbringen, um sie mit jemand anderem teilen zu können.

 

„ Fit sein als ganzheitliche, gesundheitsfördernde Aktivität, beginnt im Kopf.“  Bei einem logotherapeutischen Gespräch bedarf es nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz. Darum muss dieses frühzeitig erfolgen. Das Erstgespräch sollte daher ernst genommen werden, nach dem Vorsatz, „ so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.“   /   „Lernen ohne zu denken, ist eitel. Denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.“    Konfuzius       „Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht gehen. Wer den Weg nicht geht, kommt nicht ans Ziel.“      Friso Melzer         /    „Geteilte Freude ist doppelte Freude.“  /   „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“   /  „ Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles, aber niemals die gemeinsam verbrachte Zeit.“  /  „Niemand weiss, was er besitzt, bis er es verloren hat.“ ( Gesundheit )   alte Sprichwörter  /  Ein römischer Philosoph sagte: „Schenke mir die Kraft, zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann. Schenke mir aber auch die Kraft, durchzuführen, was ich ändern kann“.

 

Positiver Umgang mit der Weltkrise:  „Ein Mensch blickt in die Zeit zurück und sieht, das Unglück war sein Glück“. ( Eugen Roth )

 

 

Von 2007 bis 2015 war ich im Seniorenrat Bottighofen aktiv und beteiligte mich bei der Projektarbeit für das  Altersleitbild der Gemeinde. Am 18. März 2010 wurde die Genossenschaft „Zukunftswohnen-Bottighofen“ gegründet. Meine Frau und ich und weitere Mitglieder vom Seniorenrat zeichneten einen Anteilschein und setzten sich für  günstige Seniorenwohnungen mit einer angegliederten Pflegeabteilung ein. Diese langjährige Planungs- und Bauverzögerung verdanken wir den vielen Einsprachen einer einzelnen Person und Kantonaler Auflagen-Anpassungen.  In diesem Zusammenhang hatte ich mich mit Schweizerischen Organisationen in Verbindung gesetzt, um so eine Vernetzung und Optimierung zu gewährleisten. Ende 2015 löste sich der Seniorenrat Bottighofen nach 9 intensiven und interessanten Arbeitsjahren stillschweigend auf. Mit der Gründung einer Genossenschaft war unser Ziel erreicht. Internet:  http://www.zukunftswohnen-bottighofen.ch

 

 

 Alt-sein heisst nicht Krank-sein, Bewegungsfähigkeit ist der Schlüssel für eine selbständige Lebensgestaltung,  Lebensfreude gehört auch dazu, das Alter ist gestaltbar, geachtet und respektiert zu werden.  Das Ziel ist der Dialog für eine nationale Gesundheitspolitik, Alter ist keine Krankheit. Es ist die Zeit, die uns im Leben Grenzen zum Handeln setzt. Nehmen wir sie uns doch einfach und bewegen Sie auch etwas Positives für die älter werdende Generation. Die Logotherapie, die andere Psychotherapie, kann uns neue Zeiträume öffnen, die mutige Tat, das freudige Tun, sind erste sinnvolle Schritte. Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an die Zukunft ( John Knittel )

Die Menschen leben nicht nur länger, sondern bleiben auch länger bis ins hohe Alter gesund. Das vorhandene Wissen gelte es zu thematisieren und zu nutzen und die „Senioren“ sollten sich stärker pointiert und selbstbewusster engagieren. Die jährlich steigenden Krankenkassenprämien und die Pflegefinanzierung bereitet vielen älter werdenden Menschen grosse Sorgen. Nur langsam beginnen Gemeinden und Kantone zu begreifen, dass dringend altersgerechte und für jedermann finanzierbarer Wohnraum geschaffen werden muss.

 

So feierte am 11. Februar 2011 der Schweizerische Seniorenrat ( SSR ) sein 10 jähriges Bestehen.  http://www.ssr-csa.ch    ( aus SSR und CSA News, Ausgabe März 1 / 2011 ) Email:  mailto:info@ssr-csa.ch

Der Schweizerische Seniorenrat (SSR) ist das beratende Organ des Bundesrates und der Behörden in Altersfragen. Er vertritt die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Anliegen der älteren Menschen. Der SSR wird von den zwei Dachorganisationen getragen: a)  Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfeorganisationen Schweiz (VASOS).  b)  Schweizerischer Verband für Seniorenfragen (SVS).   Die beiden Trägerorganisationen vertreten zusammen rund 200 000 organisierte Senioren. Das in der Gesellschaft weit verbreitete Bild vom betreuungsbedürftigen älteren Menschen und die ihn bevormundende Haltung seitens der Politik muss unmissverständlich von Seiten der privaten Institutionen und Stiftungen unbedingt Gegensteuer entgegengesetzt werden. Die Senioren wollen nicht  ein fremd- sondern ein selbstbestimmtes Leben führen und in den Fragen, die ihre Lebenssituation betreffen, mitreden und sich nicht behindern lassen.

In der Ausgabe März 1 / 2013 wird die Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter (UBA)  ausführlich vorgestellt. Im Alter abhängig sein von Drittpersonen kann oft Konflikte, bedrängende Situationen und Gewaltanwendungen zur Folge haben. Die UBA Schweiz, ein Verein mit Sitz in Bern, wirkt als neutraler Koordinator und wird vom Schweizerischen Roten Kreuz  (SRK), Pro Senectute Schweiz, CURATIVA, Spitexverband, kirchliche Institutionen, Seniorenverbände und vom Schweizerischen Seniorenrat (SSR) finanziell und ideell unterstützt. Internet: http://www.uba.ch

 

SSR/CSA News, Ausgabe März 1 - 2015, Domino – eine neue Option von Senioren-WG`s“. Mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt auch der Anteil alleinstehender Senioren und Seniorinnen. Senioren-Wohngemeinschaften sind eine Alternative um in Gemeinschaft das 3. Und 4. Lebensalter zu verbringen. Ein solches Senioren-WG Konzept unter dem Namen „Domino“ besuchte der SSR  in Sierre. Dominos bieten älteren Menschen die Möglichkeit in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, ihre nachbarschaftlichen Beziehungen und Kontakte aufrechtzuerhalten sowie weitest gehende Autonomie, Gemeinschaft nach individuellem Bedarf und Sicherheit. So gab es Ende 2014  - 37 Studios/Zimmer verteilt auf fünf Appartements in Sierre. Im 2015 wurde ein neues Domino für 5 Personen eröffnet, ein kostengünstiges Erfolgsmodell zur Nachahmung empfohlen. Die Wohngemeinschaften gestalten ihr Zusammenleben selbst. Die monatlichen Kosten wie Miete, Elektrizität und andere Nebenkosten, Unterhalt, Haushaltshilfe, Essen belaufen sich auf ein Minimum Fr. 1100.-- bis im Maximum Fr. 1950.-- ( ohne Spitex und andere pflegerische Leistungen). Weitere Informationen:  http://www.domino/sierre.ch

 

In der Ausgabe SSR/CSA News - November 3 / 2016,  Lebenslanges Lernen ist immer wichtiger in Senioren – Universitäten – Uni 3“.  Allgemein ist Bildung ein Instrument  zur Prävention von degenerativen Erkrankungen und trägt zur Stärkung der Unabhängigkeit der Menschen bei. „ Soll eine Lampe weiterbrennen, müssen wir Öl  hineingiessen“ ( Mutter Teresa ). Ein verbesserter Wissensstand der Bürger nützt auch der Demokratie und erleichtert die Beziehungen sowohl auf intergenerativer Ebene, was ganz im Sinne des SSR ist. Informationen zu den verschiedenen Programmen. siehe Schweizerische Vereinigung der Senioren-Universitäten   http://www.uni3.ch

 

SSR/CSA, Einladung zur Herbsttagung, Dienstag 7. November 2017 ab 9.30 Uhr Kongresshaus Biel. Thema:  Altersvorsorge- Wie weiter nach der Abstimmung vom 24. September ? Infos auf der Homepages   http://www.ssr-csa.ch

 

 

Stiftung  generationplus mit ihrer Zeitschrift „ EulenBlick “         http://www.stiftung-generationplus.ch               ( Ausschnitte aus dem EulenBlick 2 / 17 )

Die Stiftung generationplus will die Lebensqualität der älteren Menschen verbessern. Für jeden älteren Menschen stellt sich die Frage nach gesellschaftlicher Teilhabe neu: Was ein Optimum an Mobilitätschancen ist, variiert von Lebenssituation zu Lebenssituation. Einerseits sind es z. B. Sehbehinderungen, motorische Einschränkungen, Sturzfolgen, Ernährungsumstellungen usw.  welche einschränken. Anderseits spielen bauliche Infrastruktur, räumliche Distanzen zu Freunden oder das Selbstvertrauen, Risiken eines Weges auf sich zu nehmen, eine entscheidende Rolle. Senioren wünschen sich darum  individuelle Lösungen.

Nicht nur die Hochschulen sind gefragt, nein, die ganze Gesellschaft mit der älter werdenden Generation ist aufgefordert, gemeinsame Projekte auszuarbeiten. Stärker als bisher gilt es, neue Formen gelingender Alltagsbewältigung im Alter zu erforschen. Die Stiftung generationplus ist sich des Wertes wissenschaftsnaher Projekte bewusst und fördert durch den „Eulen-Awart“ gerade auch diese Art des Erkenntnisgewinns.

Im Januar 2016 durfte die Stiftung generationplus die Fachhochschule (FHS) St. Gallen als neuen Partner begrüssen. Das interdisziplinäre Kompetenzzentrum Alter (IKOA) der der FHS St. Gallen gründete 2015 eine partizipative Forschungsgruppe, die gemeinsam mit Seniorinnen Forschungsprojekte – von der Themenfindung über deren Umsetzung bis zur Evaluation – vorantreibt. Das Zentrum wird von der Soziologin  Prof. Dr. Sabina Misoch geleitet.

Die erfolgreichen Ausschreibungen in den Jahren 2007, 2009, 2011, 2013, 2015 und 2017 für innovative, praxisbezogene Projekte, welche die Gesundheit und das  körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden der älteren Generation fördern, sind auf der Internetadresse ersichtlich. Die Preissumme beträgt Sfr. 10 000.- - mit einem Eulenpaar als Symbol der Altersweisheit. Seit der ersten Ausgabe 2007 wurden insgesamt 168 Projekte eingereicht. Die Erfahrungen, welche die Jury gemacht hat, waren allesamt sehr positiv. Die Preisverleihung findet am 23. November 2017 im Hotel Ador in Bern statt.

 

 

 

19. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz und 4. NCD-Stakeholderkonferenz  findet am Donnerstag, 18. Januar 2018 in der Eventfabrik, Bern statt.

http://www.gesundheitsfoerderung.ch/konferenz 

 

Themen die im Vordergrund stehen:

 

·        Gesundheitsförderung:   Wohlbefinden für Körper, Geist und Psyche

·        Betreuung und Pflege:   Vermeidung von Diskriminierung, Übergriffen und Wahrung der Menschenwürde

·        Sicherheit:   Hören-, Sehen- und Sturzprävention

·        Berufliche Neuorientierung:   Die Qualifikation zählt, nicht das Alter ( Schwerpunktthema )

·        Dritter Lebensabschnitt:   Aufbau von sozialen Netzwerken, Mobilität und altersgerechte Wohnformen

 

 

Hand anlegen statt Miete bezahlen

 

Das ursprünglich aus Grossbritannien und Spanien stammende Projekt „Wohnen für Hilfe“ basiert auf der Idee, dass ältere Menschen Studierenden Wohnraum anbieten und dafür nicht mit Geld entschädigt werden, sondern in Form von Dienst- und Hilfeleistungen.  Die Tauschregel dabei: eine Stunde Hilfe pro Monat für einen Quadratmeter Wohnraum. Nebenkosten wie Strom, Wasser, Telefon oder Internet tragen die Studierenden selber. Aktuell bestehen im Kanton Zürich19 solcher Wohnpartnerschaften. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“, das 2009 gegründet wurde, gehört unterdessen zur festen Dienstleistungspalette von Pro Senectute Kanton Zürich. Ein ähnliches Angebot besteht auch im Tessin. In St. Gallen und Basel sind weitere geplant.

 

Ein neues Angebot vom privaten Spitex-Verband  ( ASPS )  ist Trägerin der nationalen gratis Spitex-Nummer:  0800 500 500.  Die 133 Mitglieder beschäftigen schweizweit über 6000 Mitarbeitende.  (Die Notruf) Zentrale ist 365 Tage, 24 Stunden rund um die Uhr besetzt und wird in vier Sprachen entgegengenommen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Jede private Spitex muss im Besitz einer kantonalen Betriebsbewilligung sein, die durch die Gesundheitsämter ausgestellt wird und haben zudem die Berechtigung, mit den Krankenkassen abzurechnen. Die privaten Spitex-Organisationen bieten Bezugspflege an. Auf diese Weise kann ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden.  http://www.spitexprivee.ch

 

 

 

Die Gönner-Gemeinschaft der terzStiftung mit Sitz in Berlingen verbindet Generationen und bewegt sich aktiv.   ( Ausschnitte aus dem Gönnermagazin der Terzstiftung )

Die Terz-Stiftung ist seit  Oktober 2008 operativ tätig. Der Gründer und heutige Präsident Renè Künzli  ist einer der ersten Volksvertreter im Kanton Thurgau, der die rasante Entwicklung der Alterspyramide erkannt und mutig gehandelt hat. Sie setzt sich für Menschen in der dritten Lebensphase ein, ganzheitlich, ( körperliche, psychische, geistige und soziale Beweglichkeit ). Die menschlichen Werte wie Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Freiheit bei grösstmöglicher Sicherheit sind ihr wichtig. Diese gemeinnützige und nicht gewinnorientierte terzStiftung unterstützt ihre Gönner und Mitglieder in der Schweiz mit  generationenfreundlichen  und generationengerechten Lösungsangeboten. Gerade heute wollen viele  Menschen so lange wie möglich selbständig bleiben, aber auch mit sozialen Kontaktmöglichkeiten, damit sie nicht vereinsamen. Die terzStiftung setzt sich für Menschen in der nachberuflichen Zeit ein, indem sie sich für ihre echten Bedürfnisse und Wünsche interessiert.  Kontakt:  http://www.terzstiftung.ch   

 

Die vier Kernkompetenzfelder sind:

 

 

·        Prävention und Gesundheit …  wie man sich durch seine Lebensweise mehr gesunde Jahre erwirbt

·        Leben und Wohnen …  wenn der Wohnraum zu gross wird

·        Finanzen und Rechte …  wenn rund um die Pensionierung viele Fragen auftauchen

·        Mobilität und Aktivitäten …  wie geistige und körperliche Aktivität in Schwung bleiben

 

 

 

 

Im Buch: „Gesundheit als Weg“ von Günther Mayer/William Burkhardt  ( Seite 301 )   PAZA – Verlag,  ISBN  978-3-9808783-5-7,  ist die Gesundheit kein Zufall, Krankheit kein Schicksal. Hier werden viele Anleitungen für unsere  eigenen Selbstheilungskräfte gegeben.

 

 

Bei den vier Grundpfeilern geht es:

 

 

·        Um Wissen, was krank macht

·        Die Gesundheit stärken

·        Mit natürlichen Mitteln heilen

·        Das soziale Umfeld mit einbeziehen

 

 

Unter diesen Gegebenheiten kann sich unser Immunsystem stärken und somit auch die Selbstheilungskräfte entfalten. Diese Selbstheilungskräfte entwickeln sich im Körperlichen-, Psychischen-, Geistigen- und sozialen Bereichen als eine Ganzheitliche, Menschlich – Ethische - Fähigkeit.

 

 

Alles Leben braucht Energie – Energie braucht Leben.

 

 

·        Energie ist eine Kraft, die alle dynamischen Phänomene erzeugt:

·        Bewegt Materie

·        Setzt körperliche Funktionen in Gang

·        Setzt psychische Funktionen in Gang

·        Setzt geistige Funktionen in Gang

·        Erzeugt chemische Reaktionen = Stoffwechsel

 

 

Alles, was funktioniert, funktioniert deshalb, weil Energie vorhanden ist. Wenn im lebenden Organismus etwas nicht funktioniert, dann fehlt Energie.

 

 

 

 

Im Buch: „Der Wille Zum Sinn“ von Viktor E. Frankl  ( Seite 25 )  Verlag Hans Huber,  ISBN  3-456-81165-9, erfahren Sie die vielen Möglichkeiten für ein sinnvolles Leben.

 

Der Wille hilft uns, Sinnvolles zu entfalten. Dieser Vorgang ist eine geistige Fähigkeit, die uns bereits mit der Geburt in die Wiege gelegt wird. Bewusstes Lernen dieser Fähigkeiten kann aber auch durch schicksalhafte Ereignisse in Gang gesetzt werden, die tragische Trias, wie Frankl es nennt. „Der Sinn“ ist jeweils etwas Einmaliges und Einzigartiges, jeweils erst zu Entdeckendes, während die Werte – Sinn-Universalien sind, wie sie nicht in einmalig-einzigartigen Situationen, sondern typischen, sich wiederholenden Situationen innewohnen, also die menschlichen Konditionen auszeichnen. Jedenfalls kann das Leben auch dann sinnvoll bleiben, wenn alle Traditionen der Welt dahinschwänden und kein einziger allgemeiner Wert übrig bliebe. Im Leben geht es aber nicht um Sinngebung, sondern um Sinnfindung in einer bestimmten Situation, an einem bestimmten Ort;  denn Sinn kann man nicht geben, nicht schenken oder verabreichen.“

 

 

Erst beim Zusammenwirken mehrerer menschlicher Fähigkeiten können sich unsere Selbstheilungskräfte optimal entwickeln,  nutzen wir diese Chance.

 

 

Anna Maria Pircher-Friedrich, Mit Sinn zum nachhaltigen Erfolg“, Erich Schmidt Verlag,  ISBN  978 3 503 10395 9, Anleitung zur werte- und wertorientierten Führung. Die aktuellen Rahmenbedingungen erfordern von Ihnen als Führungskraft oder Mitarbeiter zugleich leidenschaftliche Professionalität und Menschlichkeit. Der Mensch in seiner ganzheitlichen Kompetenz, in seiner ganzen Würde wird zum entscheidenden Werttreiber innovativer, erfolgreicher Unternehmen.

 

Franz Sedlak, „Die Kunst sinnvoll zu leben“, Verlag Lebenskunst, Tübingen, ISBN 3-9803664-2-1, Seite 207-208  beschreibt Wien zu den Umständen des Lebens: die Beziehung zu den Eltern, erste prägende Lebenserfahrungen, Schicksalsschläge, Krankheiten, etc. Für uns alle würde sich immer wieder auch die Übung mit den aktuellen Fragen lohnen:  Was und wie hätte ich werden können, wenn alles ideal verlaufen wäre? Was und wie bin ich tatsächlich derzeit? Und schliesslich: Wie kann ich noch werden bzw. was aus mir machen?

 

 

 

 

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