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Prof. Dr. med.
Viktor Emil Frankl, Wien
Geboren 26. März 1905 / Gestorben 2.
September 1997
Von insgesamt über 200 Universitäten auf allen fünf Erdteilen luden Frankl zu
Vorträgen und Gastvorlesungen ein. Frankl wurden 29 Ehrendoktorate zuerkannt;
zahlreiche Auszeichnungen wurden Frankl verliehen, darunter das Grosse Goldene
Ehrenzeichen mit dem Stern der Republik Österreich und das Grosse
Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Die American Psychiatric Association verlieh Frankl als ersten
nicht-amerikanischen Psychiater den Oskar-Pfister-Preis, die Österreichische
Akademie der Wissenschaften wählte ihn zu ihrem Ehrenmitglied. Seine letzte
Lesung hielt Frankl im Alter von 91 Jahren am 21. Oktober 1996 an der
Universitätsklinik Wien.
Die Logotherapie und Existenzanalyse ist eine sinnzentrierte
Psychotherapie, die der Bewegung der humanistischen Psychotherapie zugerechnet
werden kann. In dieser Eigenschaft greift sie auf einen reichen philosophischen
Fundus zurück ( vor allem in der Tradition von Max Scheler und Karl Jaspers ). Als Psychiater und Neurologe war Frankl aber auch
an der empirischen Validierung seiner Vorstellungen gelegen und neben seinen
philosophisch-psychologischen Arbeiten hat er zudem in einem differenzierten
ätiologischen Modell auch die Somatogenese psychischer Störungen erforscht, Auszug aus dem Buch von Otmar Wiesmeyr
/ Alexander Batthyany, aus „Sinn und Person“, Beltz Taschenbuch-Verlag 2006, ISBN 13: 978-3407-22179-7
Das Ziel einer menschenwürdigen Beratung oder Psychotherapie muss im Sinne
einer gelebten Logotherapie praktiziert werden. Es gibt drei wichtige Sinnmotivationen: die
Freiheit der Gedanken, die Würde des Menschen und die Verantwortung der
einzelnen Person für ein bejahendes Leben.
Die von Viktor E. Frankl gegründete 3. Wiener Schule für
Psychotherapie, die Logotherapie, beschäftigt sich mit der Frage des Menschen
nach dem Sinn, (Logos) seines Tuns und
Lassens, dem eigentlichen Sinn des Lebens. Seine Logotherapie bleibt eine
Lebensphilosophie, die niemals in Schemata zu fassen sein wird. So sehen wir,
dass es der Möglichkeit nach nicht nur einen bedingungslosen Sinn des Lebens
gibt, sondern auch einen bedingungslosen Wert des Menschen. Er ist es, der die Menschen-Würde ausmacht,
die unabhängig ist von dem Nutz-Wert.
Ein Plädoyer für die Respektierung des ganzen Menschen
ist dann dringend angesagt, wenn der Respekt abnimmt oder gar verloren zu gehen
droht, in dem Menschen zur Ware reduziert oder zum wissenschaftlichen
Experimentiermaterial abgewertet
werden. Daraus kann es zu einer
existentiellen Sinnleere kommen, die Frankl für das zwanzigste Jahrhundert
bereits vorausgesehen hat.
Frankl kam schon 1926 zu der Erkenntnis, dass es letztlich
bei jedem Menschen die Frage nach dem Sinn ist, die sein Leben begleitet. Der Mensch muss sich bewusst mit seinen geistigen Grundfähigkeiten auseinandersetzen.
Zur Ganzheit des Menschen gehören aber auch das körperliche
Gesundheitsbewusstsein, die emotionalen Befindlichkeiten seiner Psyche und die
soziale Eingebundenheit.
Der Mensch ist wohl das einzige Wesen, das fähig ist,
sich selbst zu hinterfragen, zum Beispiel über eine Einstellungs- und
Verhaltensänderung nachzudenken und in die Tat umzusetzen.
In der Schweiz arbeitet das Ausbildungsinstitut in Chur
als Ordentliches Mitglied der Schweizerischen Charta für Psychotherapie
gleichberechtigt und als eigenständige Richtung mit den
vielen anderen psychotherapeutischen Richtungen respektvoll miteinander
zusammen.
Das
ausführliche Infoblatt können Sie per E.
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Angebote
Einzeltherapie
für Kinder , Jugendliche und Erwachsene
Paartherapie
mit oder ohne Kinder
Familientherapie
mit oder ohne Kinder
Begleitete
Autobiographie nur für Erwachsene geeignet
Lebens- und Erziehungsfragen für Kinder, Jugendliche,
Singles und Partnerschaftsprobleme, Familien- Therapie- Modell von Frau Dr.
habil. Elisabeth Lukas, Wien
Autobiographie = zur Erfahrung der
eigenen Personalität als Selbsterfahrung von Frau Dr. habil. Elisabeth Lukas
Logotest nach dem Fragenschema von
Frau Dr.habil. Elisabeth Lukas, Logotest
nach dem Fragenschema von Joseph Fabry, Kalifornien,
Biblio- Therapie = sinnvolle Texte,
Gedichte von Frau Dr. habil. Elisabeth Lukas und Herr Dr. Uwe Böschemeyer,
Hamburg,
Konfliktlösungsmodell Meditativ =
vermittelnd von Frau Dr.habil. Elisabeth Lukas, Video- und Tonbandkassetten zur
Vertiefung dieser sinnzentrierten Psychotherapie
Pädagogik = Erziehungsansätze von Frau Dr. habil.
Elisabeth Lukas, Prof. Dr. Bijan Adi-Amini, Kiel und Dr. Franz Sedlak, Wien
Von Prof. Dr. Viktor E. Frankl aus „
Der Wille zum Sinn „ Seite 113 aus: „ Zehn Thesen über die Person“ Verlag Hans
Huber, ISBN 3-456-81165-9
5. Die Person ist existentiell
„Damit ist gesagt, dass sie nicht
faktisch ist, nicht der Faktizität angehört. Der Mensch ist als Person kein
faktisches, sondern ein fakultatives Wesen; er existiert als je seine eigene
Möglichkeit, für oder gegen die er sich entscheiden kann.“
„Mensch - sein ist, wie ich selbst
es immer wieder bezeichne, zutiefst und zuletzt Verantwortlich – sein.“
„In der Verantwortlichkeit ist das
WOZU der menschlichen Freiheit mitgegeben – dass, wozu der Mensch frei ist –
wofür oder wogegen er sich entscheidet.“
„Im Gegensatz zur psychoanalytischen
Sichtweise ist sie in existentieller Optik nicht
luststrebig, sondern wertstrebig = auf menschliche Werte hin orientiert.“
Auf Seite 108 beschreibt Frankl „
Zehn Thesen über die Person „ (
siehe auch in Philosophie der Existenz )
Wir alle verfügen über Kräfte, derer
sich nur wenige von uns bewusst sind. Es sind dies die Kräfte des Geistes.
Durch die Nutzung der inneren Stärke und der Macht der Vorstellungskraft
gelingt es Menschen, sich den äusseren negativen Einflüssen zu wiedersetzen.
Die innere Einstellung, die Hoffnung und Entschlossenheit, der Wille zur
Veränderung sind die geistigen Kräfte in uns, welche uns bereits mit der Geburt
geschenkt werden.
Diese geistigen Kräfte beeinflussen
unseren Körper mit dem Immunsystem, unsere Psyche mit allen Empfindungen und
Gefühlen. Darum ist es so wichtig, dass wir den ganzen Menschen mit offenen
Augen wahrnehmen.
Als Halt und Unterstützung jedes
einzelnen Menschen bieten sich vor allem ethische Werte an, die jedoch durch
den jeweiligen gesellschaftlichen Zeitgeist in Frage gestellt werden, was dann
zur Verunsicherung vor allem bei der Jugend führen kann.
Aus diesem Grunde beschreibe ich das Franklsche Gedankengut so ausführlich,
um es einer breiteren Oeffentlichkeit bekannt zu machen.
Jubiläumstagungen
Die Teilnahme an
internationalen Anlässen ist für mich und meiner Frau Ehrensache. Die Begegnung
mit Gleichgesinnten ist jedes Mal ein Erlebnis der besonderen Art.
Ein unvergesslicher Höhepunkt war der Jubiläumskongress
zum 90. Geburtstag von Prof. Dr. med. Viktor E. Frankl vom 19./ 20. Mai 1995 in
der Technischen Universität, Wien, im Konzerthaus und der Empfang im Festsaal
des Wiener Rathauses. Thema:“Lebensmut, Trotz Allem, die Kunst,
sinnvoll zu Leben“. Viktor Frankl hielt
eine ergreifende zweistündige Rede in Demut und Dankbarkeit, dass er hier in
seiner Heimatstadt Wien vor einem so großen Publikum dabei sein konnte.
Freundschaftstagung der Schweizerischen und der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und
Existenzanalyse vom 13.- 16. Juni 1996
im Kongresszentrum Davos, Thema: „Das Prinzip Hoffnung in der
Logotherapie“, Ehrengast war das
Viktor-Frankl-Institut, Wien,
vertreten durch Prof. Dr. Frankl`s Enkelin, Frau Mag. Katharina Vesely
Am 27./ 28. Juni 2003 feierten wir den 60. Geburtstag von Prof. Dr. Wolfram Kurz an der
Universität Giessen. Thema: „Mut in
Zeiten der Resignation“. Prof. Dr. Wolfram Kurz ist Gründer des Instituts für
Logotherapie und Existenzanalyse GmbH in Tübingen, belegte einen Lehrstuhl für
Religionspädagogik an der Universität Giessen, er ist Ausbilder in
sinnzentrierter Psychotherapie nach Viktor Frankl. Seine veröffentlichen Bücher
auf der Grenze von Theologie, Philosophie und Psychologie sind international
bekannt. Das Bedeutendste ist das Kompendium der Logotherapie und
Existenzanalyse, Verlag Lebenskunst Tübingen, ISBN 3-9803664-1-3 Fachliche Leitung des Instituts: Prof.
Dr. Wolfram Kurz und Frau Dr. Boglarka Hadinger, Internet: www.logotherapie.net e-mail: mailto:info@logotherapie.net
Der internationale Kongress vom 1.- 3. April 2005 in Wien
zum 100. Geburtstag von Viktor E. Frankl, Thema: „Der
Wille zum Sinn“, denn Leben heisst auch, ein Stück von sich weitergeben.
Hauptveranstalter war ABILE, das Ausbildungsinstitut Wels unter der Leitung von
Dr. Otmar Wiesmeyr, Wien, Frau Dr.habil. Elisabeth Lukas vom Bildungshaus
Subiaco bei Kremsmünster, Wien-Süd und
dem Viktor Frankl Institut , Wien unter der Leitung von Frau Mag.Katharina
Vesely,
Internet: www.abile.org, e-mail: mailto:abileinstitut@aon.at
Am 11./12. März 2006 fand der Jubiläumskongress zum
20-jährigen Bestehen des Süddeutschen Instituts für Logotherapie GmbH in
Fürstenfeldbrugg bei München statt. Gegründet
wurde es von Frau Dr. habil. Elisabeth Lukas und ihrem Ehemann Gerhard Lukas
als Geschäftsführer. Seit dem 1. April 2003 ist
Dr. phil.Otto Zsok der neue Institutsdirektor. Thema: „Logotherapie und Lebens-Werte“ im 21. Jahrhundert. Am 9.
April 2003 erhielt er den Viktor Frankl-Preis der Stadt Wien im Rahmen einer
akademischen Feier an der Wiener Universität. 2002 wurde das Buch von ihm herausgegeben „Logotherapie in Aktion“, Praxisfelder und Wirkungsweisen, mit
Beiträgen von 18 Autoren als Geschenk zum 60. Geburtstag für Frau
Dr. Elisabeth Lukas, Kösel Verlag, ISBN
3-466-36611-9. Weitere Bücher von Dr.
phil. Otto Zsok erfahren Sie am Süddeutschen Institut. Internet: www.logotherapie.de, email: mailto:si@logotherapie.de
Die 13. Generalversammlung
der Schweizerischen Gesellschaft für Logotherapie und Existgenzanalyse vom 28. Oktober 2006 wurde mit einem
festlichen Rahmenprogramm zum 70. Geburtstag von Dr. Giosch Albrecht an seinem
Geburtsort Rueun in der Surselva mit über hundert Teilnehmern würdig gefeiert.
Den Festvortrag hielt Herr lic. phil. Klaus Galler, Mitglied der
Unternehmungsleitung „ Malik Zentrum St. Gallen „ ein bemerkenswertes Thema: „ Die Sinndimensionen wirksamer Führung“.
Hier eine Kurzfassung: Herr Klaus Galler
ging der Frage nach, wie
Führungskräfte das spezifische Sinnbedürfnis praktisch in den Alltag einbringen
und fruchtbar machen. „ Viktor E. Frankl hat die Psychotherapie um die
Sinndimension ergänzt. Auch Arbeitswelt und - Alltag brauchen Sinn. Dem
menschlichen Geist muss am Arbeitsplatz „ Wertschätzung „ eingeräumt werden.
Die Logotherapie ist von der bedingungslosen Sinnhaftigkeit des Lebens und der
bedingungslosen Würde des Menschen überzeugt. Wenn dieses Welt- und
Menschenbild auf das Arbeitsfeld übertragen wird, kann das Berufsleben
humanisiert, der Arbeit selbst Sinn abgewonnen
und der bedingungslose Wert von Mitarbeitenden, die einmalige Menschen
sind, erfahren werden. Führungskräfte,
die dieses Bewusstsein einbringen, können grundsätzliche Veränderungen in ihrem
beruflichen Umfeld anstossen.
Der Mensch ist es, der seine
Einstellung gegenüber der Arbeit und dem Leben wählt. Wir Menschen wählen, wie wir auf die Arbeitsumstände
reagieren, wie wir aus Schwierigem
das Beste machen, “ also agieren.
Der Sinn liegt in dem, was wir für
andere tun. Sinn entsteht durch den persönlichen Beitrag für ein grosses, sinnvolles
Ganzes. Sinn erfolgt in der Auseinandersetzung mit den Werten in der einzelnen
Situation.
Sinnvoll bedeutet auch: es gibt nicht
den schlechten Mitarbeiter, nur den, der mit seinen Stärken nicht am richtigen
Ort ist. In unserer Unvollkommenheit liegt der tiefere Sinn.
Sinn ist die innere Werthaltung für
das gemeinsame Ziel und nutze die vorhandenen Stärken. Sinn ist das - Wozu - das Schicksal kann aber auch das
Sprungbrett für etwas Sinnvolles sein, für unsere Freiheit sein - Handle - die Wirklichkeit zu verändern.
Sinnvoll ist auch, sich auf Weniges
und Wesentliches zu konzentrieren, sich von Wesentlichem und
Unwesentlichem zu unterscheiden in der Hingabe an die jeweilige
Lebensaufgabe.
Vertrauen und Verantwortung als
sinnvolle Basis für Alles, im Dienste einer gemeinsamen Sache zu stellen,
könnte eine neue Herausforderung sein,
begleitet mit einem positiven und konstruktiven Denken.
Die Resultate können Sie ins Zentrum
stellen, das hängt eng mit dem neu entstandenen Selbstwertgefühl zusammen, den daraus entstandenen Nutzen nun auch für andere zu
erbringen, führt zu sinnvollen Resultaten.
Weitere logotherapeutische Institute und
Gesellschaften:
Schweizer Institut für Logotherapie und
Existenzanalyse ( ILE ) in Chur, Internet: http://www.Logotherapie.ch/,
email: mailto:info@Logotherapie.ch
Schweizerische Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse
( SGLE ) Internet: http://www.sgle.ch email: mailto:t.bieler@bluewin.ch
Hamburger Institut für Existenzanalyse und Logotherapie, Leiter: Dr. Uwe Böschemeyer, Internet:
www.logotherapie-hamburg.de und www.wertorientierte-persönlichkeitsbildung.de e-mail:
mailto:sekretariat@boeschemeyer.de
Viktor Frankl-Institut, Wien, Leiterin: Dr. Gabriele Vesely-Frankl, Internet: http://www.viktorfrankl.org, Gründungsjahr 1992
Viktor Frankl Zentrum, Wien, Vorsitzende: Johanna Schechner, Gründungsjahr 2004, 2005 Vorstellung einer
wissenschaftlichen Wander-Ausstellung anlässlich des 100 Geburtstages von V. E.
Frankl. Internet: www.franklzentrum.org email: mailto:office@franklzentrum.org
Institut für Logotherapie und Existenzanalyse Essen, fachliche Leitung: Dr. med. Ursula Tirier, Internet: www.logotherapie-essen.de email: mailto:u.tirier@cityweb.de
Nürnberger Institut für Existenzanalyse und
Logotherapie, Leiter: Ulrich Oechsle. Internet: www.logotherapie-nuernberg.de email: mailto:info@logotherapie-nuernberg.de
Meraner Institut für sinnzentrierte Persönlichkeits-
und Unternehmungsführung und Co.KG, neu ab 2011, Leitung: Prof. Dr. Anna Maria Pircher Friedrich und Rolf Klaus Friedrich.
Internet:
www.pircher-friedrich.com, email: mailto:pircher-friedrich@dnet.it
DGLE Deutsche
Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse
E.V. Internet:
www.logotherapie-gesellschaft.de email: mailto:dgle.dierenbach@t-online.de
Eine lesenswerte Dokumentation ist der Kongressbericht vom 2. bis 4. Oktober 2009 in Weimar von der
Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse e.V. ( DGLE ) und der Gesellschaft für
Logotherapie und Existenzanalyse Ost
e.V. ( GLE-O )
zum Thema: „ Freiheit und Verantwortung“, ISBN: 978-3-00-032307-2
Institut für Sinnzentrierte Führung GMBH ( ISF ) in Basel,
Institutsleiter/Geschäftsleitung: Stefan
Schwarz, MSc , Internet: http://www.i-s-f.ch email: mailto:info@i-s-f.ch Das Institut bietet einen Mehrwert durch Werte-Orientierung – in den
Bereichen Wirtschaft, Pädagogik, Psychologie. Mission: Leistung mit Sinn verbinden
Institut für sinnorientierte Führung ( ISF ) in München, Geschäftsführer: Andreas Mascha,
Internet: www.i-s-f-online.de,
email: mailto:info@ISF-online.de
Interdisziplinäre Fortbildung
14. Jahrestagung der SGLE, 27. Oktober 2007 im Zunfthaus zu Wirthen, Solothurn, Dr. Otmar Wiesmeyr, Wien „ Viktor Frankls
Vision einer zukünftigen sinnzentrierten Psychotherapie als Herausforderung und
Aufgabe „. Dr. Othmar Wiesmeyr ist klinischer Psychologe und
Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Existenzanalyse und Logotherapie Supervisor, Ausbildungsleiter des
Ausbildungsinstituts für Logotherapie und Existenzanalyse (Abile) in Wels,
Österreich, Schüler von Elisabeth Lukas, Beteiligung an der Vorlesungsreihe mit
Univ.-Professor Dr. Viktor E. Frankl am AKH in Wien.
15. Jahrestagung der SGLE, 8. November 2008 im Zentrum 66, Hirschengraben 66, Zürich mit Prof. Dr.
Daniel Hell, Zürich, „ Macht Depression Sinn „
zur therapeutischen Bedeutung der Sinnfrage „. Prof. Hell kam 1991 mit
vielen Visionen für die künftige Psychiatrie als Chefarzt an die Psychiatrische
Universitätsklinik (PUK) nach Zürich. Am 3. Januar 2009 war im Tages-Anzeiger
in dem Beitrag von Paula Lanfranconi „ Der Direktor geht, der Seelenarzt wird
bleiben“ zu lesen: „Keiner prägte die Zürcher Psychiatrie in den letzten Jahren
wohl so stark wie Daniel Hell.
16. Jahrestagung der SGLE, Samstag, 31. Oktober 2009, 9.45 – 16.45 Uhr, Hotel Hecht, Hauptstrasse 9,
Appenzell mit einem Referat von Frau Prof. Dr. Anna Maria Pircher-Friedrich,
Meran, Thema: „Wie werden wir zu
Architekten unseres Lebens und Arbeitens?“ Sie engagiert sich international mit
grossem Erfolg für die Verbindung von Erkenntnissen der Logotherapie mit der
Menschen- und Unternehmensführung. Kann die Logotherapie neue Perspektiven
eröffnen und Wege zu einer lebensdienlicheren Wirtschaft weisen, in der sich
Sinn und Leistung miteinander verbinden?
Anna Maria Pircher-Friedrich ist Professorin und Betriebsleiterin für Human Ressource Management und
Qualitäts- sowie Dienstleistungsmanagement am Management Center Innsbruck und Leiterin des Meraner Instituts im
Südtirol. Sie trainiert und coacht Führungskräfte aus Wirtschaft, Schulen
und Krankenhäusern.
1. Seniorenmesse im Alterszentrum Kreuzlingen, Samstag und Sonntag den 11. Und 12. September 2010. 41 Aussteller konnten ihre Produkte, Dienstleistungen und
Beratungen anbieten. Stefan Schwarz vom Schweizerischen Institut,( ILE) erhielt die Gelegenheit, das
Institut und deren Ausbildungsziele und speziell die Angebote der
Gerontologie-Module vorzustellen. Der Präsident der Schweizerischen
Gesellschaft, ( SGLE ) Dr. Heinrich
Anker und Helmut Patzer stellten sich für die Betreuung des Info- und
Bücherstandes zur Verfügung. Unser Auftritt fand viel Beachtung und positive Rückmeldungen.
17. Jahrestagung der SGLE, Samstag, 6. November 2010, 9.45 – 17.00 Uhr im Zentrum 66, Hirschgraben 66,
Zürich mit einem Referat von Frau Dr. phil. et
theol. Monika Renz. Thema: „ Was ist gutes Sterben? Das Ich stirbt in ein Du hinein.“ Sie hat nach
der Ausbildung zur Primarlehrerin das Studium der pädagogischen Psychologie,
Psychopathologie und Musiktherapie an der Universität Zürich abgeschlossen. Als
Zweitstudium wählte sie jenes der Theologie. Ihr Spezialgebiet ist die
„Wahrnehmung in Grenzzuständen“. Seit 1998 leitet Frau Dr. Renz die
Psychoonkologie des Kantonsspitals
St. Gallen und ist Autorin zahlreicher Bücher, siehe Startseite – Weiterbildende Literatur.
„In ihrer
existentiellen Tiefendimension ist Spiritualität selbst Wahrheit, bisweilen
auch unbequeme Wahrheit.“ „Spiritualität gibt und sie ist selbst Antwort auf
letzte Fragen. Spiritualität ist Gnadengeschehen in der Suche nach dem, was
heilt.“
Neu: ab 2010 - Homepages Schweizerische Gesellschaft für
Logotherapie und Existenzanalyse ( SGLE ) www.sgle.ch
28./29. und 30. Januar 2011 fand das 2. internationale
Weiterbildungstreffen in Wien statt. Weitere
Informationen finden Sie bei http://www.i-s-f.ch oder mailto:info@i-s-f.ch Dieses ist meiner Meinung nach ein
echtes Weiterbildungsangebot, eine positive Plattform mit Zukunft auch für
2012.
1. und 2. April 2011, Jubiläumskongress zum 25-jährigen Bestehen des Süddeutschen Instituts für
Logotherapie und Existenzanalyse im Kulturzentrum Fürstenfeldbrugg, Thema: „ Du kannst dem Sinn nicht
ausweichen“. 230 Teilnehmer / innen nahmen an diesem würdigen Jubiläum teil.
Die Referenten / innen hielten sich diszipliniert und vorbildlich an ihre
Redezeiten, sodass der von Dr. Otto Zsok und seinem Team sehr gut organisierte
Jubiläumskongress ein voller Erfolg beschieden wurde, herzlichen Glückwunsch.
Zum 25 jährigen
Jubiläum hat Dr. Otto Zsok ein hochaktuelles Standartwerk über die
Gründungseltern, Herrn Gerhard Lukas und Frau Dr. habil. Elisabeth Lukas in
Dankbarkeit für Ihr gemeinsames Wirken gewidmet. Es ist im Bauer-Verlag herausgegeben, ISBN: 978-3-941013-55-1 und informiert über Grundsätzliches zur Logotherapie
und Existenzanalyse auch über die zukünftigen Jahre hinaus. Titel: „ Weiterbildende Sinn-Spuren –
Bleibender Wille zum Sinn“.
18. Jahrestagung der SGLE, Samstag, 29. Oktober 2011, 9.45 – 17.00 Uhr im kath. Kirchgemeindehaus,
Rapperswil-Jona. Referentin: Frau
Dr. Boglarka Hadinger. Thema: „Persönlichkeitsbildung von Kindern und
Jugendlichen.“ Frau Dr. Hadinger ist auch Dozentin am Churer Institut ( ILE ) , weitere Infos siehe
Schweizerisches Institut.
2.
Seniorenmesse im Alterszentrum Kreuzlingen,
Sa. 8. – So 9. September 2012, für 50 Aussteller gibt es
die Gelegenheit, sich vorzustellen und sich in Fachvorträgen bekannt zu machen.
Auch die SGLE ist eingeladen worden. Die Öffnungszeiten sind von 10.00 bis
17.00 an beiden Tagen. Vor zwei Jahren war
die Ausstellung ein Publikumserfolg mit
2 000 Besucherinnen und Besuchern.
15. September 2012, Samstag von 10.00 – 18.00 Uhr, Fachtagung am Süddeutschen Institut,
Fürstenfeldbruck, Thema: „Sinn und Gefühlskräfte“
19. Jahrestagung der SGLE, Samstag, 27. Oktober 2012 in Aarau, Referent:
Pro. Dr. med. Johannes Bircher, Thema:
„Was ist Gesundheit“