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Wunder der
Natur
Meiner Meinung nach sind es die grössten
Wunder der Natur: „die Geburt eines Kindes, das
neugeborene Tier, das Schlüpfen eines Vogels aus dem Ei und der Sprössling
einer Pflanze aus dem Samenkorn“.
Als drei Monate altes Kriegsweisenkind
wurde ich 1941 in der noch Freien Hansestadt Danzig adoptiert und
liebevoll von meinen „Eltern“
aufgezogen.
Im zarten Kindesalter von fünf Jahren berührte mich erstmals bewusst das
Sterben von Tieren, als meine Mutter und ich Ende des 2. Weltkrieges nach einer
spektakulären Flucht 1945 von Danzig nach Kopenhagen, Dänemark im
Flüchtlingslager die Unterkunft wegen
Ungeziefer desinfiziert wurde und so viele tote Tiere am Boden herumlagen. Ich
war sehr traurig und tief bewegt, dass so viele kleine Tiere nicht mehr lebten.
Ueber das Deutsche Rote Kreuz
erfuhren wir ein Jahr später, dass der Vater vom Russlandfeldzug als einziger
von 4 Geschwistern verwundet
zurückgekommen war und in der Lüneburger Heide in Bad Bevensen in einem
Kinderheim wieder eine neue
Existenz als Gärtner aufbauen konnte.
Mütterlicherseits überlebten zwei von acht Geschwistern den 2. Weltkrieg. Vater
brachte seine Mutter, einen Kriegskameraden
und eine Schwester meiner Mutter mit in unseren Haushalt. Mit 6 Jahren wurde ich in Bad Bevensen
eingeschult und der Vater war für mich das grosse Vorbild, auch im Hegen und
Pflegen der Natur, so lernte ich schon früh die Wunder einer schönen Naturlandschaft kennen und schätzen.
Mit 9 Jahren wurde ich nach einem Sportunfall notfallmässig zum 1. Mal ins Spital
eingewiesen. Das linke Hüftgelenk hatte sich entzündet und eine
Knochenmarkvereiterung verursacht. Bei mir wurde das neu eingeführte
Antibiotikum „Penizillin“ ausprobiert,
das war 1949 und hat mir das Leben gerettet.
Mit 14 Jahren begann ich die Gärtnerlehre bei einem Gärtnermeister, den Vater von früher
kannte und ebenfalls aus Danzig
geflüchtet war, 50 km vom Elternhaus
entfernt in Kost und Logis und half zusätzlich in der Erntezeit auch bei
einem befreundeten Bauern mit aus. Zu dieser Zeit war es so üblich, dass man
für einen Lehrplatz bezahlen musste, wenn man das nicht konnte, in Kost und
Logis ging. Jedes vierte Wochenende durfte ich die Eltern mit dem Velo
besuchen. Im ersten Lehrjahr bekam ich 10.--, im Zweiten 20.-- und im Dritten
30.-- DM Trinkgeld als Entlöhnung. Auf dem Bauernhof des Schwagers lernte ich den liebevollen Umgang mit Tieren
kennen, was ich gerne machte, obwohl es ausserhalb der offiziellen Arbeitszeit
war.
Nach dem 1. Lehrjahr erkrankte ich an Knochenweiche im ganzen Körper =
Rachitis und lag dann ein halbes Jahr in der Privatklinik Oerrel im Bett, bis sich das Knochengerüst langsam wieder gefestigt hatte. Auch das war
für die Ärzte zu dieser Zeit 1956 wie
ein Wunder, da auch sie nur hofften, dass die Kalktabletteneinnahme richtig
sei. Die Gärtnerlehre beendete ich trotz allem mit großer Freude und Erfolg.
Nach dem Lehrabschluss und einem Gesellenjahr in Bremen und dem Besuch der
Gartenbauausstellung in Zürich, die ( G
- Nünefüfzig ) bekam ich 1960 eine Stelle bei Hans Brenner in Zürich Affoltern
und arbeitete dort als Landschaftsgärtner.
Nach fünf Gesellenjahren entschloss ich mich, die Gärtnermeisterprüfung zu machen.
An der Gartenbau- Lehr- und Versuchsanstalt Friesdorf, Bad Godesberg bei Bonn
absolvierte ich 2 Semester und machte
nach 6 Berufsjahren den Prüfungsabschluss in Topfpflanzen und Floristik und
erhielt den Gärtner-Meisterbrief.
Weil meine Eltern in der Zwischenzeit nach Bremen gezogen waren und dort in
einem Heim für schwererziehbare Jugendliche arbeiteten, fragte mich der Vater
an, ob ich ihm helfen wolle, den
Gärtnereibetrieb mit aufzubauen. Den Eltern zu Liebe sagte ich zu, da sie auch
schon in die reiferen Jahre gekommen waren.
Ich wurde in der geschlossenen Abteilung angestellt und konnte so eine
vierjährige Zusatzausbildung als Erzieher, heute Sozialpädagoge, an der
Sozial-Akademie in Bremen machen. Nach der Diplomarbeit und dem Praktikum war wieder eine Ausbildung
erfolgreich abgeschlossen. Das vierte Praktikumsjahr arbeitete ich in einem
Lehrlingsheim der Bethelschen Anstalten in Bielefeld bereits als
Heimleiter-Stellvertreter.
Im Januar 1970 fand ich eine Stelle in Basel-Stadt als Sozialpädagoge im
Schifferkinderheim, wo ich leider nur ein Jahr arbeitete, denn mit Kindern
konnte ich besonders gut umgehen, aber mit dem Heimleiter - Ehepaar nicht.
Im gleichen Jahr verlobte ich mich an einem Internationalen
Guttempler-Jugendlager auf einem Touristenboot auf der Kaiser Gracht in
Amsterdam zur Überraschung aller Anwesenden und ein Jahr später heiraten wir.
27 Jahre war ich aktives Mitglied bei der Internationalen Guttempler
Organisation und nahm an den jährlichen Jugendlagern teil. „Meine Eltern“ waren die idealistischen Vorbilder für eine
freiwillige Enthaltsamkeit von sämtlichen Suchtmitteln. Dieser Entschluss prägte mein ganzes Leben und war für mich
eine unvergessliche, spannende und interessante Lebensschule bis zum heutigen
Tag.
Es bot sich auch wieder eine neue
Herausforderung in Reinach, Baselland im Landheim Erlenhof an. Hier wurde ich
als Gärtnermeister und Sozialpädagoge angestellt. Nach einem Wiederaufbau der
alten und verlotterten Gewächshäuser
konnte ich zwei Anlehrlinge ausbilden und ihnen einen guten Start für
ihre Zukunft mitgeben. Bis zu 15 Jugendliche pro Tag musste ich alleine
beschäftigen, die Heimleitung nannte das
Arbeitstherapie.
Als mich 1978 ein guter Freund, Gustl Kopania anfragte, ob ich nicht in die Ostschweiz nach Kreuzlingen
kommen wollte, sagte ich sofort zu und wurde auch als Stellenleiter der
Alkohol- und Drogenberatungsstelle gewählt.
Sie werden sich fragen, warum so spontan?
Ich hatte mir in Basel eine Segeljolle gekauft und fuhr mit dem
Bootsanhänger an meinen freien Wochenenden von Basel nach Mammern am Untersee
zum Segeln. Seitdem bin ich der Ostschweiz treu geblieben und hier in
Bottighofen sesshaft geworden. Ist das nicht eine interessante Geschichte? Für mich ist es ein großes Wunder der Natur,
das ich das trotz meiner körperlichen Behinderung alles geschafft habe.
1998 war für mich ein wunderbares Jahr, als ich William Burkhardt in Teufen
im Kanton Appenzell kennenlernte, der für seine ganzheitliche
Naturheilkunde bekannt ist, siehe unter Links. Ein
völlig wildfremder Mann erzählte mir über mehrere Monate in der Sauna im
Säntispark, Abtwil bei St. Gallen von dem Kant. Approb. Naturheilarzt und
seinen Behandlungserfolgen, bis ich glaubte, diesem Mann war es sehr wichtig,
dass ich den Heilpraktiker auch kennenlernen sollte.
Meine desolaten Knie- und Hüftgelenke machten mir nach all den beruflich
strengen Jahren zu schaffen, so dass er mir einfach helfen wollte. Ich habe die
Praxis aufgesucht und während drei Jahren haben die Vor- und Nachbehandlungen
meiner fünf Operationen einen befriedigenden
Erfolg gebracht. Ich kann jetzt wieder größere Wanderungen machen und
seit Juli 2006 auch wieder Velofahren. 25 Jahre habe darauf verzichten müssen
und die Hoffnung nie aufgegeben, alles wieder einmal machen zu können.
Es entwickelte sich in kürzester Zeit eine freundschaftliche Beziehung zu
meinem Naturheilarzt. Seitdem konnte er auch einige meiner Bekannten und Freunden erfolgreich
weiterhelfen.
Bei William Burkhardt kaufte ich das Buch „ Erwarte ein Wunder“ von Günther Mayer, PAZA-Verlag, ISBN 3-9808783-0-9. Die im Buch beschriebenen
Lebensenergien sind eine Aufforderung an uns Menschen, unser Leben bewusster
nach der Ordnung und nach den Regeln der Natur zu leben. Mit einer
realistischen Einstellung zum Leben
fördern wir unser energetisches Gleichgewicht. Mit einem hohen Lebensenergie-Niveau können wir
die körperliche, psychische und geistige Leistungsfähigkeit verbessern. Die sieben Bausteine der Natur: Psychohygiene, Ernährung, Bewegung, Luft-
und Wasserqualität, Erd-Magnet-Energie, Sonnen-Licht-Energie. Ein Leben, das
sich auf diesen Säulen stützt, eine Lebensweise, die sich an der Ordnung und am
Rhythmus der Natur orientiert, wird uns immer im Ueberfluss mit Lebenskraft
versorgen.
Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie
es zu einem Energiemangel kommen kann und wie wir ihn vermeiden können. Wer in seinem Leben zum inneren und
äußeren Gleichgewicht findet, hat viel größere Chancen, persönlich und sozial
seinen eigenen Weg zu gehen.
Der
Mangel an Lebensenergie ist die Hauptursache aller Lebenskrisen.
Ein Leben nach dem Rhythmus der Natur kann jeder Mensch ein Wunder
erwarten, denn Lebensenergie-Mangel ist häufig auch die Ursache vieler
Krankheiten. Als Wunder werden vor allem positive, jedoch unerklärbare
Geschehnisse bezeichnet.
Kleine
Schritte für das persönliche Gleichgewicht sind
zum Beispiel:
versuchen, eine neue Bescheidenheit zu praktizieren, sich wieder mehr Zeit und
Interesse für die Mitmenschen, Kultur, Kunst oder musische Werke zu gönnen,
vielleicht auch den Versuch wagen, die eigenen, vielleicht noch verborgene
Fähigkeiten mit Malen, Musizieren,
Sport, Fitnesstraining zu entdecken oder zu aktivieren. Auch die Freude an
kleinen Dingen im Alltag könnten die geistige, körperliche, psychische und
soziale Balance wieder herstellen.
Weitere
interessante Bücher
Die 1. Auflage April 2009 dieser „ Schweizer Ausgabe „ von Günther Mayer /
William Burkhardt, „Gesundheit als Weg“, ist bis
einschliesslich Seite 307 identisch mit dem Basiswerk „ Gib der Gesundheit eine Chance „ von Günther Mayer. Ab dem Kapitel 9 ( Seite 308 ) wurde
der Inhalt von William Burkhardt nach seinen persönlichen Erfahrungen,
Einstellungen und nach den spezifischen Gegebenheiten der Schweiz modifiziert.
In allgemein verständlicher Form bieten sie verblüffend einfache, dennoch
überzeugende Einsichten über die Entstehung von Krankheiten an, und geben einen
konkreten Leitfaden zur Erhaltung und Förderung von Gesundheit. Nutzen Sie Ihr Gesundheits-Potential, es
ist viel grösser als Sie denken, Herausgegeben im PAZA-Verlag, ISBN
978-3-9808783-5-7
Das Buch von Dr. Detlef Pape – Dr. Rudolf Schwarz – Helmut Gillessen, „Satt,
Schlank, Gesund“, das
Ernährungs-Praxisbuch nach dem Insulinprinzip, herausgegeben Deutscher Ärzte-Verlag, ISBN 978-3-7691-0432-5 Nachdruck 2007, zum Abnehmen und
Gewichthalten. Entgehen Sie so der übergewichts-verursachenden „Insulinfalle“
und dem „ tödlichen Quartett „
Übergewichtigkeit,Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und
Zuckerkrankheit … mit den möglichen
Folgen von Schlaganfall, Herzinfarkt, Beinarterienverschlüsse……..
Das in 4. Auflage 2007 erscheinende Buch
von Bruce H. Lipton, Ph.D. „
Intelligente Zellen“, wie
Erfahrungen unsere Gene steuern, im Abschnitt 5
wird unter anderem die Biologie tiefer Überzeugungen und die Macht der
Gedanken behandelt, im KOHA-Verlag, ISBN 978-3936862-88-1
Das Buch von Dr. med. Matthias Rath „ Gesundheit ist machbar“, informiert über Erfolgsberichte der Zellular
Medizin, das Ende von Volkskrankheiten, Patienten holen sich ihre Gesundheit
zurück, die Menschheit befreit sich vom Joch der Pharmaindustrie, MR Verlag, ISBN
90-76332-04-5
Aus dem Buch von Christian Opitz
„ Ernährung für Mensch und Erde“, als Grundlagen einer neuen Ethik des Essens
erfahren sie mehr, Hans-Nitsch-Verlag, 4. Auflage 1998, ISBN 3-929475-07-3
Das Buch von Marc David „ Vom Segen der
Nahrung“, das erste ganzheitliche
Konzept des Essens, beschreibt auch psychologische Aspekte der Ernährung,
Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0162-5
Das Buch von Barbara Simonson „ Die
Heilkraft der Afa-Alge“, die Vitalität für Körper und Geist durch ein
Ur-Heilmittel ist zurzeit bei mir der interessanteste Lesestoff,
Originalausgabe Juli 2000,
Wilhelm Golamann Verlag, ISBN 3-442-14189-3
Das Buch von Masaru Emoto „ Die Botschaft
des Wassers“, Sensationelle Bilder
von gefrorenen Wasserkristallen,
zeigt die lebenswichtige Bedeutung des Wassers auf, KOHA-Verlag,
ISBN 978-3-929512-21-2
Das Buch von Mathias Schreiber „Die zehn
Gebote“, Eine Ethik für heute, ein Auszug: „Die Natur ist ein anhaltender Schöpfungsprozess“. Dass die
Menschen überhaupt, als einzige Lebewesen der Natur, in dieser Weise eine
ausdrücklich dialogische Moral der wechselseitigen Anerkennung und der
Rücksicht auf die Rechte ihrer Mitmenschen entwickeln können- was in Wahrheit
ihre Kulturfähigkeit ausmacht-, ist der wichtigste Gottesbeweis.“ DVA-Verlag, ISBN 978-3-421-04486-0